C. Louis Kervran  (1901 - 1983)

Corentin Louis Kervran stammte aus Quimper in der Bretagne und war ab 1945 leitender wissenschaftlicher Angestellter in französischen Ministerien. Seine Arbeitsgebiete umfassten den Arbeitsschutz und den Schutz der Bevölkerung gegen radioaktive Belastungen. Im Jahr 1966 ging er in den Ruhestand.

Im Jahre 1975 wurde er für den Nobelpreis in Physiologie  (Medizin) vorgeschlagen als Würdigung seiner jahrzehntelangen Arbeit:

Kervran Nobel Nomination 1975

(zitiert aus: C. L. Kervran: Transmutations biologiques et physique moderne. Paris 1982, S. 24)

In dieser Arbeit suchte er eine faszinierende wissenschaftliche Theorie der Umwandlung von Elementen in biologischen Prozessen zu untermauern, mit der zahlreiche bisher unerklärliche Fakten aus so verschiedenen Wissensgebieten wie Geologie, Medizin, Agronomie und Medizin auf einen Schlag verständlich werden, zum Beispiel

Weitere, besonders beeindruckende Beispiele sind die Häutung von Krabben sowie die Leistung des Regenwurms.

Diese und viele ähnliche Beobachtungen trug Kervran zusammen und ergänzte sie durch eigene Forschungen. Von 1959 an trat er mit seinen Erkenntnissen an die Öffentlichkeit und schrieb insgesamt acht Bücher, von denen kein einziges auf Deutsch erschien. Eine einführende Zusammenfassung seiner Ideen und Versuche (aus drei dieser Bücher) kam in Englisch 1972 unter dem Titel Biological Transmutations heraus (neu aufgelegt 1989). In den 1960er Jahren kam es in Frankreich zu einer öffentlichen Debatte über seine Thesen, jedoch nicht in Deutschland. Louis Kervran starb am 2. Februar 1983.

Sollte damals vielleicht die Zeit noch nicht reif für einen Umbruch gewesen sein, so ist sie es heute allemal. Zumindest müßte die Diskussion um Kervrans Ergebnisse neu angefacht werden, damit diese erst gründlich auf ihren Gehalt geprüft werden. Diesem Zweck könnte das Buch Biologische Transmutationen dienen, das sowohl interessierte Laien wie Fachleute anspricht, im Stil so einfach wie möglich, aber so naturwissenschaftlich genau wie nötig.

Die Forschungen Kervrans stehen in einer langen Tradition wissenschaftlicher Arbeit, auf die in den Vorworten des Buches Biologische Transmutationeneingegangen wird. Mit Alchemie und Magie haben diese Arbeiten nichts zu tun, sie reihen sich aber nahtlos in das neue Weltbild ein, das mit dem Umbruch der Physik und Biologie durch Bohm, Capra, Sheldrake und andere entwickelt wurde.

"Durch ihre Unglaubhaftigkeit
entzieht sich die Wahrheit
dem Erkanntwerden."

Heraklit von Ephesos
ca. 500 v. Chr.

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